Kategorie: Orte

  • Kurz-Trip nach München, ein Abend mit herrlichem Licht und ein trüber nächster Tag (inkl. Christkindl-Markt)

    Fotografieren in großen Städten ist oft „einfach“, besonders, wenn da alles vorhanden ist – besondere Architektur, die man in einem kleinen Dorf in der Dichte einfach nicht findet. Viele Menschen, die es gewohnt sind, dass Touristen dort viele Bilder machen. Als Reisender gehört man ins Stadtbild. Im Dorf wird man, wenn man dort fotografiert, eher seltsam beäugt.

    Und doch macht eines auch in einer Stadt wie München einen riesigen Unterschied. Nämlich das Licht.

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  • Kurz-Reise Heidenheim

    Eine kleine Stadt, die nördlich von Ulm und südlich von Aalen liegt, ist Heidenheim. Die Stadt selber ist recht klein. Aber sie ist recht bekannt durch den Fußballverein, der in Heidenheim ansässig ist. Mehrere Jahre spielte Heidenheim an der Spitze der zweiten Liga. Inzwischen ist Heidenheim Bundesligist, zusammen mit Bayern München und Borussia Dortmund. In der vergangenen Saison, 2024/2025 entging der 1. FC Heidenheim sehr knapp dem Abstieg aus der Bundesliga.

    Aber Heidenheim hat durchaus auch mehr zu bieten als einen Fußballverein.

    Heidenheim liegt so wie manche Stadt zu großen Teilen im Tal. Es handelt sich um das Brenztal, durch das der gleichnamige Fluss Brenz fließt.  Gewissermaßen über der Innenstadt thront aber das Schloss Hellenstein.

    Blick aus erhöhter Position über die Stadt mit Sicht aufs Schloss Hellenstein, 2023
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  • Barcelona – Architektur und Kunst ohne Ende

    Mehr als 10 Jahre liegt mein eintägiger Aufenthalt in Barcelona zurück.

    Die Sagrada Familia (links). Im Hintergrund das Meer.

    Ich hatte danals ein bisschen Sorge, dass mir meine damalige digitale Spiegelreflexkamera entwendet werden würde (man liest von einer hohen Kriminalitätsrate), also ließ ich sie im Hotel und nahm nur eine kleine Kompaktkamera mit einem 20fach-Zoom mit mir.

    Wenn man 20faches Zoom-Objektiv hört, klingt das erst einmal nach einem großem Zoombereich, aber man muss schon sagen, dass die Bildqualität natürlich keine Wunder vollbringt.

    Zudem sind die kleinen  fest verbauten Zoom-Objektive anfällig für Defekte, saugen mit der Zeit viel Staub ein und machen mit der Zeit Probleme, wenn Staub auf den Bild-Sensor oder nahe an den Bild-Sensor gelangt.

    Nichts desto trotz wurden mit dieser beschränkten Ausrüstung ein paar wertvolle Erinnerungen geschaffen.

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  • Abendliche Stimmung im Winter (München)

    Im Winter bewegt sich die Sonne schnell tiefer, wenn sie untergeht.

    Eine Aufnahme am Morgen. Ich mag, wir es aussieht, als ob die Kräne miteinander interagieren, 2025

    Nach einem Termin in München hatte ich noch etwas Zeit bis der Zug aus dem Bahnhof auslaufen sollte. Ich war in der Nähe der Theresienwiese, hatte zwei Kameras dabei, die mehr als 10 Jahre alt waren und auch damals schon technisch vielen Kameras unterlegen waren, was die reine Bildqualität angeht, besonders, was Dynamikumfang, Bildrauschen und derartige Qualitäten des Bildsensors anging. Insbesondere das verwendete Zoom-Objektiv ließ nur vergleichsweise wenig Licht auf den Sensor.

    Kaiser Ludwig Denkmal, 2025
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  • Blautopf

    Der Blautopf in Blaubeuren ist zuweilen ein bekannter Touristen-Magnet. Was den Blautopf so faszinierend macht, ist die namensgebende Färbung an der Karstquelle der Blau, einem Fluss, der über Blaubeuren, durch das Blautal, durch Teile von Blaustein und schließlich durch den Ulmer Stadtteil Söflingen fließt, um am Ende in der Donau zu münden.

    Das Wasser am Blautopf schimmert je nach Witterung unterschiedlich. Aber oft ist dieser bläulich-türkise Farbton zu sehen, 2022 Blaubeueren

    Derzeit befindet sich der Blautopf bzw. das Gelände um die Quelle herum im Umbau und es ist laut derzeitigen Berichten damit zu rechnen, dass die Baustelle bis 2030 verbleibt (ursprünglich wurde mit einer Bauzeit von 4 Jahren ab 2024 gerechnet)

    Man könnte kritisieren, dass der Blautopf in „denglischer“ Ausdrucksweise „overhyped“ ist, weil die Quelle an sich ein recht kleines Areal unfasst und die Umgebung wenig beeindruckende Sehenswürdigkeiten bietet.

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  • „Schlechte“ Bedingungen zum Vorteil nutzen – Straßenbilder in Ulm

    Kürzlich musste ich – bei regnerischem Wetter und trübem Himmel – nach Ulm. Wenn es geht, habe ich meine Kamera dabei, das vorrangige Ziel war aber eine Erledigung, Bilder zu machen war höchstens Nebensache. Die zeitlichen Rahmenbedingungen konnte ich begrenzt steuern, eigentlich war klar, dass ich im Dunkeln ankommen würde und dann nach meiner Erledigung mit dem Zug wieder zurück fahren würde.

    Deshalb hatte ich dann ein kleines Zeitfenster für den Weg zum Bahnhof und evtl. ein paar „fotografische Umwege“. Tagsüber war das Licht sehr trüb gewesen, teils war es unter den Regenwolken sehr dunkel.

    Und obwohl das nasskalte Wetter alles andere als einladend war, zeigte sich nach Anbruch der Dunkelheit dann doch, dass auch solche Bedingungen zur richtigen Zeit und mit der „richtigen“ Ausrüstung ein Vorteil sein können. (Dazu später noch mehr)

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  • Fotografieren in Ulm

    Wenn manch einer an die Stadt Ulm denkt, dann denkt er an eine Stadt, die besonders im Herbst und Winter von Nebel heimgesucht wird.

    Ulm ist berühmt für sein Ulmer Münster, das wohl bald seinen Status des höchsten Kirchturms der Welt verlieren wird.

    Blick vom Kuhberg 05/2021

    Stadt im Wandel

    Einige Bewohner von Ulm würden Ulm vermutlich auch die Stadt der 1000 Baustellen nennen. Man muss zugeben, das Stadtbild hat sich zuletzt wirklich verändert und auch modernisiert und ich würde schon sagen zum Guten, aber das hat viele und auch große Zeiträume umfassende Bauarbeiten erfordert.

    Die Realität ist, dass es mit den großen Bauarbeiten noch eine ganze Weile lang weiter gehen wird, sehr zum Leidwesen all jener, die gezwungen sind, ihre Wege in oder durch die Stadt zu machen, zumal besonders die Erneuerung von Brücken ein Thema ist.

    Warum besuche ich immer wieder Ulm?

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