Schlagwort: einstellungen

  • Misserfolge beim Fotografieren

    Wer kennt es? Man hat sich ein Ziel gesetzt, man hat eine grobe Vorstellung, wie das Ergebnis am Ende aussehen soll. Man bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen, das angestrebte Ergebnis zu erreichen. Wenn man im Nachhang nüchtern drüber schaut, ist das Ergebnis nicht das, was man sich erhofft hat.

    Ich kenne das aus allen Lebensbereichen. Ein Plan geht nicht auf, oftmals auch, weil man die Wirklichkeit unterschätzt hat. Oft funktionieren Sachen nicht, weil man einen oder mehrere Faktoren, die das Ergebnis negativ beeinflussen können, unterschätzt hat.

    Wozu Fehler gut sind

    Fehler decken gewissermaßen unsere Naivität auf. Wir verstecken Fehler, ja Fehler sind ja nichts Vorzeigenswertes. Wir selber sind unzufrieden mit dem Ergebnis und zeigen es entsprechend auch nicht nach außen.

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  • Kleinigkeiten mit großen Auswirkungen

    Fotografieren heißt viele kleine kreative Entscheidungen treffen. Ob einem diese Entscheidungen bewusst sind oder nicht, macht auf jeden Fall einen Unterschied, weil ich dann bewusst steuern kann, wie das Bild am Ende aussieht. Je weniger ich mir über meine Möglichkeiten Einfluss zu nehmen im Klaren bin, umso weniger kann ich das Ergebnis steuern.

    Wenn man sich entscheidet, eine Aufnahme zu machen, stellen sich viele Fragen.

    Und dabei geht es im Wesentlichen darum zu entscheiden, was im Bild hergehoben werden soll und auch darum, was nicht gezeigt werden soll, weil es z.B. störend/ablenkend wirken würde. Deswegen kann man sagen: Fotografie ist immer selektiv. Bei jedem klar gestalteten Bild hebe ich etwas hervor und schließe anderes aus und „verstecke“ es.

    Welche Fragen kann / darf ich mir stellen, die auf mein fertiges Bild wesentlichen Einfluss haben werden?

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