Schlagwort: straßenfotografie

  • Kurz-Trip nach München, ein Abend mit herrlichem Licht und ein trüber nächster Tag (inkl. Christkindl-Markt)

    Fotografieren in großen Städten ist oft „einfach“, besonders, wenn da alles vorhanden ist – besondere Architektur, die man in einem kleinen Dorf in der Dichte einfach nicht findet. Viele Menschen, die es gewohnt sind, dass Touristen dort viele Bilder machen. Als Reisender gehört man ins Stadtbild. Im Dorf wird man, wenn man dort fotografiert, eher seltsam beäugt.

    Und doch macht eines auch in einer Stadt wie München einen riesigen Unterschied. Nämlich das Licht.

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  • In der Advents und Weihnachtszeit in der Stadt fotografieren?

    Im Winter stößt man beim Fotografieren auf verstärkte Herausforderungen.

    Das Wetter kann kalt und nass sein. Die Tage sind kurz. Bei einem Job, der Arbeit von früh am Morgen bis zum späten Nachmittag erfordert, bekommt man wenig Tageslicht zu sehen.

    Eine Skulptur im Ulmer Fischerviertel, 2025

    Die Gelegenheiten zum Fotografieren können in der Adventszeit rar gesät sein, z.B. wegen erhöhtem Terminaufkommen oder einfach, weil es so früh dunkel wird und man auch wegen den kalten Temperaturen wenig draußen ist und es drinnen meist auch eher dunkel ist.

    Der folgende Artikel stellt keine Schritt-für-Schritt-Anleitung dar, sondern stellt nur einige Gedanken und Überlegungen dar, die beim Fotografieren in der dunklen Jahreszeit relevant sein könnten.

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  • Kurz-Reise Heidenheim

    Eine kleine Stadt, die nördlich von Ulm und südlich von Aalen liegt, ist Heidenheim. Die Stadt selber ist recht klein. Aber sie ist recht bekannt durch den Fußballverein, der in Heidenheim ansässig ist. Mehrere Jahre spielte Heidenheim an der Spitze der zweiten Liga. Inzwischen ist Heidenheim Bundesligist, zusammen mit Bayern München und Borussia Dortmund. In der vergangenen Saison, 2024/2025 entging der 1. FC Heidenheim sehr knapp dem Abstieg aus der Bundesliga.

    Aber Heidenheim hat durchaus auch mehr zu bieten als einen Fußballverein.

    Heidenheim liegt so wie manche Stadt zu großen Teilen im Tal. Es handelt sich um das Brenztal, durch das der gleichnamige Fluss Brenz fließt.  Gewissermaßen über der Innenstadt thront aber das Schloss Hellenstein.

    Blick aus erhöhter Position über die Stadt mit Sicht aufs Schloss Hellenstein, 2023
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  • Abendliche Stimmung im Winter (München)

    Im Winter bewegt sich die Sonne schnell tiefer, wenn sie untergeht.

    Eine Aufnahme am Morgen. Ich mag, wir es aussieht, als ob die Kräne miteinander interagieren, 2025

    Nach einem Termin in München hatte ich noch etwas Zeit bis der Zug aus dem Bahnhof auslaufen sollte. Ich war in der Nähe der Theresienwiese, hatte zwei Kameras dabei, die mehr als 10 Jahre alt waren und auch damals schon technisch vielen Kameras unterlegen waren, was die reine Bildqualität angeht, besonders, was Dynamikumfang, Bildrauschen und derartige Qualitäten des Bildsensors anging. Insbesondere das verwendete Zoom-Objektiv ließ nur vergleichsweise wenig Licht auf den Sensor.

    Kaiser Ludwig Denkmal, 2025
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  • „Schlechte“ Bedingungen zum Vorteil nutzen – Straßenbilder in Ulm

    Kürzlich musste ich – bei regnerischem Wetter und trübem Himmel – nach Ulm. Wenn es geht, habe ich meine Kamera dabei, das vorrangige Ziel war aber eine Erledigung, Bilder zu machen war höchstens Nebensache. Die zeitlichen Rahmenbedingungen konnte ich begrenzt steuern, eigentlich war klar, dass ich im Dunkeln ankommen würde und dann nach meiner Erledigung mit dem Zug wieder zurück fahren würde.

    Deshalb hatte ich dann ein kleines Zeitfenster für den Weg zum Bahnhof und evtl. ein paar „fotografische Umwege“. Tagsüber war das Licht sehr trüb gewesen, teils war es unter den Regenwolken sehr dunkel.

    Und obwohl das nasskalte Wetter alles andere als einladend war, zeigte sich nach Anbruch der Dunkelheit dann doch, dass auch solche Bedingungen zur richtigen Zeit und mit der „richtigen“ Ausrüstung ein Vorteil sein können. (Dazu später noch mehr)

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  • Gedanken zu Schwarz-Weiß-Aufnahmen – Beispiel München (2015)

    Aufnahmen in Schwarz und Weiß, also Aufnahmen, die „nur“ Helligkeit-Unterschiede, aber eben keine Farben zeigen, funktionieren anders als Farbaufnahmen.

    Es gibt Aufnahmen, die Funktionieren in Schwarz-Weiß und in Farbe. Es gibt aber auch Aufnahmen, die Funktionieren zum Teil nur in Farbe (Klassischer Sonnenaufgang z.B.). Es gibt Aufnahmen, die sehen tatsächlich besser in Schwarz-Weiß aus, weil sie von den Helligkeits-Unterschieden leben und die Farbe eher ablenkend wirkt.

    Vor mehr als 10 Jahren war ich in München für einen kleinen Tagesausflug. Es entstanden Aufnahmen mit einem Smartphone (Weitwinkel) und mit einer Spiegelreflex-Kamera (leichtes Teleobjektiv). Und das hat ziemlich gut funktioniert. Ich habe aber aus heutiger Sicht festgestellt, dass die Farben der Smartphone-Bilder suboptimal sind (lag es an dem Ausgangsmaterial oder an meiner damaligen Bearbeitung? – Ich weiß es nicht).

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  • Fotografieren in Ulm

    Wenn manch einer an die Stadt Ulm denkt, dann denkt er an eine Stadt, die besonders im Herbst und Winter von Nebel heimgesucht wird.

    Ulm ist berühmt für sein Ulmer Münster, das wohl bald seinen Status des höchsten Kirchturms der Welt verlieren wird.

    Blick vom Kuhberg 05/2021

    Stadt im Wandel

    Einige Bewohner von Ulm würden Ulm vermutlich auch die Stadt der 1000 Baustellen nennen. Man muss zugeben, das Stadtbild hat sich zuletzt wirklich verändert und auch modernisiert und ich würde schon sagen zum Guten, aber das hat viele und auch große Zeiträume umfassende Bauarbeiten erfordert.

    Die Realität ist, dass es mit den großen Bauarbeiten noch eine ganze Weile lang weiter gehen wird, sehr zum Leidwesen all jener, die gezwungen sind, ihre Wege in oder durch die Stadt zu machen, zumal besonders die Erneuerung von Brücken ein Thema ist.

    Warum besuche ich immer wieder Ulm?

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