Impressionen aus London

Bevor ich tatsächlich einmal die Gelegenheit hatte, London zu besuchen, war mir London ein wenig aus Filmen, tatsächlich mehr aus Videospielen bekannt, vornehmlich aus Motorsport-Spielen, wo die Stadt als Kulisse für Autorennen diente.

Die Towerbridge, deren Besonderheit darin besteht, dass sie für den Schiffsverkehr hochgeklappt werden kann. 2012

2012 hatte ich die Gelegenheit, nach London zu reisen. Das ist alles ein bisschen lange her. Ich habe tatsächlich zwei Tage  in London verbracht. Orientierung hatte ich damals nicht richtig, weil ich dankbarer Weise durch die Stadt geführt wurde.

Einer meiner beiden Tage on London war ein Freitag. Gegen Mittag setzte Berufsverkehr ein, es war also sehr viel los auf den Straßen von London. Ich weiß hauptsächlich, wie ich dann im Nachgang geäußert habe, wie müde es mich machte, sich in den Menschenmassen zu bewegen, die an diesem Tag durch London zogen.

Meine Aufnahmen sind sicherlich nicht originell, eigentlich nur Schnappschüsse, ohne längere Vorbereitung und Planung, aber sie geben einen Eindruck davon, wie sich eine Millionenstadt anfühlen kann, es wird einfach auch deutlich, wie viele Menschen in Bewegung sind.

Warten auf die Underground-Bahn. Ich finde es in größeren Städten schon faszinierend, wie groß unterirdische Bereiche sind. 2012
Bahnhofshalle der Liverpool Street Station. 2012

Wie kann man sich einen Aufenthalt in London besonders mühsam gestalten?

In meinem Fall war es so, dass ich viel Kameraausrüstung mit mir herumgeschleppt habe. Eine (kleine) Profi-DSLR (digitale Spiegelreflexkamera), eine weitere, kleinere DSLR und 4 Objektive. Heute ginge das sicher kleiner und platzsparender und besser. Ich bin tatsächlich in vieler Hinsicht mehr ein Fan der digitalen spiegellosen Kameras als der digitalen Spiegelreflexkameras. Zum einen, weil die Autofokus-Technik in vieler Hinsicht besser funktioniert und weniger fehleranfällig ist. Zum anderen, weil ich schneller merke, wenn ich Mist mache (z.B. wenn sich das Moduswahlrad in der Tasche verstellt hat fällt mir das bei einer spiegellosen Kamera schneller auf). Und drittens sind – im großen und ganzen kleinere Kamera-Bodys und kleinere Objektive möglich. Das ist auch tatsächlich der Fall und hätte mir in London einiges leichter gemacht. Heute kann man – bei besseren Möglichkeiten so viel leichter reisen…

Underground Westminster. Auffällig ist die Röhrenförmige Architektur. 2012
Aufgang von der Underground. Bei bestimmten Motiven macht Ultra-Weitwinkel-Objektiv wirklich Sinn und gibt einen guten Eindruck der Örtlichkeit. 2012
Palace of Westminster und der Elizabeth Tower (Big Ben). 2012
Westminster Abbey, London ist natürlich eine Stadt, die eine Vielzahl an Touristen anzieht. 2012
Das ist wahrscheinlich mein Lieblingsbild. Ein bisschen vollgestopft wie ein Wimmelbild, aber mit verschiedenen Bildebenen und einfach ganz viel zu sehen, was zu London gehört: Menschen, Verkehr, Fahnen, Rote Telefonzellen, Ampeln… und dabei bleibt meines Erachtens das Bild trotzdem stimmig und wirkt geordnet. 2012
Picadilly Circus
Diesen sehr zutraulichen Grauhörnchen begegnet man im Hyde-Park.
Manch einer gönnt sich eine Pause.

Millionenstadt London

London hat aufgrund seiner Größe mehrere internationale Flughäfen. Es ist einfach eine riesige Stadt, die man in so kurzer Zeit gar nicht überschauen kann. Letztlich habe ich in meiner Zeit dort einfach ein paar markante Bauten gesehen, aber nur einen sehr begrenzten Eindruck der Stadt gewonnen. Die meiste Zeit bewegt man sich sowieso nur in den Zonen, die für Touristen ausgelegt sind.

Die Millenium-Bridge, von der Architektur herrlich zu sehen wie die beiden Bahnen  sich vereinen und auf St. Paul zulaufen
St.Paul vor dem Hintergrund der Brücke. Was mögen die Passanten erblickt haben?
Rund um die Millenium Bridge befinden sich viele Straßenkünstler, weil es tatsächlich eine belebte Passage für Fußgänger ist.
Rechts die City Hall
Links „The Scalpel“ – im Hintergrund angedeutet „the Shard“.
„The Scalpel“, Ansicht von unten
The Shard, leider nur in „grau“, weil die Reflektion des Himmels an dem Tag nicht mehr hergab. (Fast doppelt so wie das Ulmer Münster)
Einer der ikonischen roten alten Doppeldecker-Busse
Eine Aufnahme in der Nacht. Diesmal ein neueres Modell der in rot gehaltenen Doppeldeckerbusse. Da find ich gelungen wie die Innenbeleuchtung des Busses einen Blick ins Innere gewährt.