Schlagwort: ausbrennen

  • Gestaltung mit Licht und Schatten

    Mir scheint es manchmal so, als ob es einen Mythos gibt, eine Art Legende unter Fotografierenden, dass ein Bild nur dann „korrekt“ belichtet ist, wenn alle Teile des Bildes gleichermaßen gut zu erkennen sind. Die hellen Bildbereiche sollten nicht „ausgebrannt“ sein und die dunklen Bildbereiche sollten nicht „ins Schwarze absaufen“.

    Beispiel bei abendlichem Gegenlicht anhand der Telekamera des Pixel 10, 2026

    Was meint das Wort „Dynamikumfang“?

    Eines der magischen Worte in der Fachsprache der Fotografierenden ist „Dynamikumfang“. Der Dynamikumfang meint, wie groß der Bereich ist, den eine Kamera erfassen kann, was helle Bereiche und dunkle Bereiche in einem Bild angeht. Je größer dieser Berrich ist, umso größere Helligkeitsunterschiede können in einem Bild dargestellt werden. Das kann z.B. relevant sein, wenn man aus einer eher dunklen Zimmer durch ein Fenster hinaus ins viel hellere Freie fotografiert und man in einem Bild beides zeigen möchte. Das „dunkle“ Zimmer und den „hellen“ Außenbereich. Lange konnte kaum eine Kamera die hellen und die dunklen Bereiche in einem Bild angemessen „einfangen“. Durch Weiterentwicklung der Bildsensor-Technologie gab es Fortschritte.

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