Im Winter bewegt sich die Sonne schnell tiefer, wenn sie untergeht.

Nach einem Termin in München hatte ich noch etwas Zeit bis der Zug aus dem Bahnhof auslaufen sollte. Ich war in der Nähe der Theresienwiese, hatte zwei Kameras dabei, die mehr als 10 Jahre alt waren und auch damals schon technisch vielen Kameras unterlegen waren, was die reine Bildqualität angeht, besonders, was Dynamikumfang, Bildrauschen und derartige Qualitäten des Bildsensors anging. Insbesondere das verwendete Zoom-Objektiv ließ nur vergleichsweise wenig Licht auf den Sensor.

Die Voraussetzungen waren allein schon von daher vergleichsweise ungünstig. Ich hatte zudem mein Gepäck bei mir, alles war etwas sperrig. Die Dunkelheit brach zudem schnell herein. Also richtig „entspannt“, war es nicht. Der Sonnenuntergang geht – wie gesagt – sehr schnell. Die kurze Zeit der Dämmerung danach geht auch wie im Flug vorbei. Abends war ich auch noch nie vor Ort und hatte keine „Vorerfahrungen“. In dem Fall alles kleine Störfaktoren, aber handhabbar.
Ich mag die Bilder, die am Ende dabei rausgekommen sind, wirklich. Nein, es ist nicht die Qualität einer aktuellen, digitalen Mittelformat-Kamera. Aber es ist erkennbar, was abgebildet ist, auch wenn ich bei der Nachbearbeitung an der Grenze des Machbaren war mit dem abendlichen Gegenlicht. Die Licht-Stimmung ist aber gut heraus gearbeitet.






