Ein Hauch von Sommer im Winter

Im Winter in Deutschland ist es ganz einfach so, dass die Vegetation – sagen wir einmal – nur noch schwach ausgeprägt ist. Die kahlen Bäume versprühen einen Hauch von Tod, das Licht ist meist trüb und die Temperatur oft klirrend kalt.

Nachmittag im Winter.

Wenn ich an den Dezember denke, dann denke ich oft an wenig Tageslicht, an Kerzen, an künstliche Beleuchtung. Aber ich denke nicht an Pflanzen, an Sonnenschein und strahlende Landschaften.

Immer wieder bricht auch im Winter die Sonne durch. So geschehen an einem faszinierenden Abend im Dezember mit einer überraschenden Wendung.

Strahlendes Wetter, die Sonne naht schnell dem Horizont entgegen
Das weiche Licht fällt auf das bestellte Feld.
Die kleinen Pflänzchen leuchten in der Sonne. Faszinierend, welchen Details eine solche Aufnahme sichtbar macht.
In der Ferne ein Radfahrer vor der Kulisse der untergehenden Sonne.
Herbstliche Farben im Winter bei sommerlichem Licht.
Man sieht schon etwas Dunst heraufziehen

Die abendliche Sonne hätte im Sommer kaum schöner sein können. Nahezu mit dem Sonnenuntergang und der beginnenden Dämmerung begann ein Dunst zu entstehen. Das war faszinierend zu beobachten.

Landwirtschaft und Industrie
Die letzten durchdringenden Sonnenstrahlen des Tages treffen aufs gepflügte Feld
Der Amazon-Transporter auf dem Weg zur abendlichen Auslieferung
Das letzte Licht des Tages verliert sich in der Dämmerung
Bemerkenswert wie sich innerhalb von kurzer Zeit ein ganz verändertes Bild ergibt, wenn man mit dem obigen Bild desselben Motivs einen Vergleich anstellt.
Der einsame Zug gleitet deutlich hörbar vorbei.
Das wenige noch vorhandene Licht wird vom  Metall des Zaunes reflektiert
Das verzweigte Geäst dieses hohen Baumes wird bald in der Dunkelheit verschwinden.

Die Motive sind banal und alltäglich. Bäume, Felder, Pflanzen, ein Fahrradfahrer, ein Zug und Bahngleise. Aber nicht alltäglich hat sich an diesem Tag die Sonne verabschiedet. Ein weiterer Tag ist verstrichen.