Kategorie: Philosophie

  • Die Schönheit im Alltäglichen fotografieren

    Ich bin in Ulm geboren und aufgewachsen. Ulm ist ganz sicher keine riesige Stadt. Aber ich finde Ulm visuell bis heute reizvoll. Natürlich kommt Ulm nicht an die vielfältigen visuellen Reize einer Großstadt oder Millionenstadt heran, wie London z.B. eine ist.

    Meine inneren Widerstände in einer kleinen Stadt

    In einer Kleinstadt, wie im nahe bei Ulm gelegenen Illertissen sind die fotografischen Reize weniger und die Stadt ist auch weniger touristisch ausgelegt.

    D.h. man überlegt sich ein kleines Stückchen mehr, ob man seine Kamera auspackt oder nicht. In Ulm geh ich schnell als Tourist durch, wenn ich fotografiere. In der Rolle finde ich das Fotografieren unkomplizierter. In einer kleinen Stadt dagegen falle ich wesentlich mehr auf, wenn ich abseits der Sehenswürdigkeiten Fotos mache. 

    Weg zum Schloss, Illertissen 2026
    (mehr …)
  • Warum es sich lohnen kann dasselbe Motiv immer und immer wieder zu fotografieren

    „Hast du jetzt nicht endlich genug Bilder davon?“ könnte eine Frage lauten, die gestellt wird, wenn man wieder einmal loszieht um einen Sonnenuntergang zu fotografieren. Die Sonne ist so ein universelles Motiv, das sich in zahllosen unterschiedlichen Kontexten fotografieren lässt.

    2026

    Ich denke, es gibt noch eine Reihe von anderen Motiven, bei denen es sich lohnt, sie immer wieder zu fotografieren.

    (mehr …)
  • Inspiration für Fotografie durch Malerei

    Ich mag es sehr gerne, mir Bilder von Fotografen anzuschauen und zu betrachten, was sie gesehen haben.

    Ich mag es auch gerne, mir Künstler aus anderen visuell ausgerichteten Disziplinen anzuschauen. Ein Künstler, mit dem ich mich öfter beschäftigt habe, ist Caspar David Friedrich. Er war ein Maler im 18. und 19. Jahrhundert.

    Mit seinen zuweilen durchaus melancholisch wirkenden Bildern trifft er irgendwo einen Nerv bei mir.

    „Abtei im Eichwald“, Caspar David Friedrich, 1809-1810,

    Seine Malerei war nicht abstrakt, sondern orientierte sich von den Motiven her an der realen Welt.

    (mehr …)
  • Ich kann nicht zoomen – das Canon EF 100mm f/2,0 USM-Objektiv in München

    Ich liebe Stadt-Trips.

    Wenn ich meine Fotografie-Sachen für eine Reise zusammenpacke, dann greife ich oft instinktiv zu einem Zoom-Objektiv.

    Canon EF 100mm f/2,0 USM

    „Am besten deckt es einen möglichst großen Zoom-Bereich ab, damit ich alle möglichen Motive abdecken kann. Ich muss ja für jede Lage gewappnet sein. Ich bin ja schließlich nicht jeden Tag dort!“ Das habe ich mir gesagt.

    (mehr …)
  • Gestaltung mit Licht und Schatten

    Mir scheint es manchmal so, als ob es einen Mythos gibt, eine Art Legende unter Fotografierenden, dass ein Bild nur dann „korrekt“ belichtet ist, wenn alle Teile des Bildes gleichermaßen gut zu erkennen sind. Die hellen Bildbereiche sollten nicht „ausgebrannt“ sein und die dunklen Bildbereiche sollten nicht „ins Schwarze absaufen“.

    Beispiel bei abendlichem Gegenlicht anhand der Telekamera des Pixel 10, 2026

    Was meint das Wort „Dynamikumfang“?

    Eines der magischen Worte in der Fachsprache der Fotografierenden ist „Dynamikumfang“. Der Dynamikumfang meint, wie groß der Bereich ist, den eine Kamera erfassen kann, was helle Bereiche und dunkle Bereiche in einem Bild angeht. Je größer dieser Berrich ist, umso größere Helligkeitsunterschiede können in einem Bild dargestellt werden. Das kann z.B. relevant sein, wenn man aus einer eher dunklen Zimmer durch ein Fenster hinaus ins viel hellere Freie fotografiert und man in einem Bild beides zeigen möchte. Das „dunkle“ Zimmer und den „hellen“ Außenbereich. Lange konnte kaum eine Kamera die hellen und die dunklen Bereiche in einem Bild angemessen „einfangen“. Durch Weiterentwicklung der Bildsensor-Technologie gab es Fortschritte.

    (mehr …)
  • Fotos müssen nicht spektakulär sein

    Je nach Foto-Genre gibt es Aufnahmen, die als Standard gesetzt sind und nahelegen, wie eine Aufnahme gemacht werden sollte und aufgebaut sein sollte.

    2026

    Verschiedene „Klischees“

    „Straßenfotografie“ sollte in schwarz-weiß gehalten sein, hohe Kontraste zeigen und am besten im herrlichsten Licht Silhouetten von Fußgängern an spektakulär ausgeleuchteten Orten zeigen.

    (mehr …)
  • Kann man mit der Smartphone-Kamera Stadt-Fotografie betreiben?

    Aus meiner Sicht taugt ein Smartphone so für vieles so einigermaßen. Es ist ein Gerät, das viele Dinge ermöglicht, aber meist in abgespeckter Form.

    Pixel 10, Hauptkamera

    Ein großes Display ist für viele Anwendungen einfach nicht zu ersetzen und trotzdem ist es zweifellos so, dass man auch einen epischen Film wie einen Teil der „der Herr der Ringe-Trilogie“ auf einem Smartphone betrachten kann. Wenigstens erfüllt das Smartphone die technischen Voraussetzungen dafür. Die Wirkung ist aber ganz anders als auf einem großen Bildschirm oder gar auf der Leinwand.

    Wozu taugen Smartphones fotografisch?

    (mehr …)
  • Wie Einschränkungen die Kreativität in der Fotografie fördern können

    Wenn ich in meinem Leben auf Hindernisse und Begrenzungen stoße, wünsche ich mir oft eine komfortable, bequeme und schnelle Lösung um das Hindernis zu überwinden. Und ganz fraglos: „Dumm“ muss man nicht sein und für viele Hindernisse und Erschwernisse gibt es Lösungen, die bequem und schnell sind.

    Für weite Wegstrecken, kann man z.B. ein Automobil oder einen Zug nutzen, statt eine dreistellige Anzahl an Kilometern in mehreren Tagen zu Fuß zurück zu legen.

    (mehr …)
  • Stadtfotografie

    Die Stadt

    Städte sind Orte, an denen vergleichsweise dicht gedrängt, viele Menschen leben. Städte sind Orte der Architektur, schließlich braucht es Plätze, an denen die Menschen sich aufhalten und wohnen können. Städte sind Orte des Handels. Menschen brauchen Nahrung, Kleidung und interessieren sich für viele weiteren Dinge wie Religion, Bildung und Sport.

    München, Altstadtring 2026

    In Städten ist viel Bewegung. Menschen, die sich von einem Ort zum anderen bewegen. Fahrzeuge, die sich von einem Ort zum anderen bewegen. Zuweilen findet sich auch ein Stück weit die Pflanzenwelt in der Stadt wieder. Aber zum Wesen einer Stadt gehört meinem Verständnis nach, dass sie stark bebaut ist.

    Mich fasziniert, welche unterschiedlichen Ebenen der Geschichte in Städten sichtbar werden. Es gibt moderne, junge Gebäude, es gibt aber auch alte Gebäude, manchmal schon mehr als ein Jahrtausend alt.

    Jede Stadt hat ihre eigene Geschichte. Manche Stadt ist recht jung. Andere Städte faszinieren durch ihre lange Geschichte, die bis in die Zeit der Römer zurückreicht.

    Was mich reizt in der Stadt zu fotografieren

    (mehr …)
  • Bilder an der frischen Luft im Februar 2026

    Als ich neulich ein wenig für Ordnung auf meinem Rechner sorgte, stolperte ich über einige Bilder, die an verschiedenen Tagen draußen im Februar geschossen wurden.

    Wenn man draußen Bilder macht, muss man die Bedingungen oftmals so nehmen wie sie sind. Oft war ich am frühen Abend draußen sowieso unterwegs – und ich genieße es auch, nach einem Arbeitstag noch ein paar Schritte an Heimweg zu haben und dabei an ruhigen Orten vorbei zu kommen.

    Diese Bilder sind (meist abendliche) Momente, die an verschiedenen Tagen aufgezeichnet wurden. Sie sind nebenbei entstanden, sie haben sich eben so „ergeben“ – sozusagen „im Vorbeilaufen“. Sie waren nicht das Ergebnis von gezielten Bemühungen und Planungen.

    (mehr …)
Keine Kommentare zu Die Schönheit im Alltäglichen fotografieren
Keine Kommentare zu Die Schönheit im Alltäglichen fotografieren