Kategorie: Philosophie

  • Gestaltung mit Licht und Schatten

    Mir scheint es manchmal so, als ob es einen Mythos gibt, eine Art Legende unter Fotografierenden, dass ein Bild nur dann „korrekt“ belichtet ist, wenn alle Teile des Bildes gleichermaßen gut zu erkennen sind. Die hellen Bildbereiche sollten nicht „ausgebrannt“ sein und die dunklen Bildbereiche sollten nicht „ins Schwarze absaufen“.

    Beispiel bei abendlichem Gegenlicht anhand der Telekamera des Pixel 10, 2026

    Was meint das Wort „Dynamikumfang“?

    Eines der magischen Worte in der Fachsprache der Fotografierenden ist „Dynamikumfang“. Der Dynamikumfang meint, wie groß der Bereich ist, den eine Kamera erfassen kann, was helle Bereiche und dunkle Bereiche in einem Bild angeht. Je größer dieser Berrich ist, umso größere Helligkeitsunterschiede können in einem Bild dargestellt werden. Das kann z.B. relevant sein, wenn man aus einer eher dunklen Zimmer durch ein Fenster hinaus ins viel hellere Freie fotografiert und man in einem Bild beides zeigen möchte. Das „dunkle“ Zimmer und den „hellen“ Außenbereich. Lange konnte kaum eine Kamera die hellen und die dunklen Bereiche in einem Bild angemessen „einfangen“. Durch Weiterentwicklung der Bildsensor-Technologie gab es Fortschritte.

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  • Fotos müssen nicht spektakulär sein

    Je nach Foto-Genre gibt es Aufnahmen, die als Standard gesetzt sind und nahelegen, wie eine Aufnahme gemacht werden sollte und aufgebaut sein sollte.

    2026

    Verschiedene „Klischees“

    „Straßenfotografie“ sollte in schwarz-weiß gehalten sein, hohe Kontraste zeigen und am besten im herrlichsten Licht Silhouetten von Fußgängern an spektakulär ausgeleuchteten Orten zeigen.

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  • Kann man mit der Smartphone-Kamera Stadt-Fotografie betreiben?

    Aus meiner Sicht taugt ein Smartphone so für vieles so einigermaßen. Es ist ein Gerät, das viele Dinge ermöglicht, aber meist in abgespeckter Form.

    Pixel 10, Hauptkamera

    Ein großes Display ist für viele Anwendungen einfach nicht zu ersetzen und trotzdem ist es zweifellos so, dass man auch einen epischen Film wie einen Teil der „der Herr der Ringe-Trilogie“ auf einem Smartphone betrachten kann. Wenigstens erfüllt das Smartphone die technischen Voraussetzungen dafür. Die Wirkung ist aber ganz anders als auf einem großen Bildschirm oder gar auf der Leinwand.

    Wozu taugen Smartphones fotografisch?

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  • Wie Einschränkungen die Kreativität in der Fotografie fördern können

    Wenn ich in meinem Leben auf Hindernisse und Begrenzungen stoße, wünsche ich mir oft eine komfortable, bequeme und schnelle Lösung um das Hindernis zu überwinden. Und ganz fraglos: „Dumm“ muss man nicht sein und für viele Hindernisse und Erschwernisse gibt es Lösungen, die bequem und schnell sind.

    Für weite Wegstrecken, kann man z.B. ein Automobil oder einen Zug nutzen, statt eine dreistellige Anzahl an Kilometern in mehreren Tagen zu Fuß zurück zu legen.

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  • Stadtfotografie

    Die Stadt

    Städte sind Orte, an denen vergleichsweise dicht gedrängt, viele Menschen leben. Städte sind Orte der Architektur, schließlich braucht es Plätze, an denen die Menschen sich aufhalten und wohnen können. Städte sind Orte des Handels. Menschen brauchen Nahrung, Kleidung und interessieren sich für viele weiteren Dinge wie Religion, Bildung und Sport.

    München, Altstadtring 2026

    In Städten ist viel Bewegung. Menschen, die sich von einem Ort zum anderen bewegen. Fahrzeuge, die sich von einem Ort zum anderen bewegen. Zuweilen findet sich auch ein Stück weit die Pflanzenwelt in der Stadt wieder. Aber zum Wesen einer Stadt gehört meinem Verständnis nach, dass sie stark bebaut ist.

    Mich fasziniert, welche unterschiedlichen Ebenen der Geschichte in Städten sichtbar werden. Es gibt moderne, junge Gebäude, es gibt aber auch alte Gebäude, manchmal schon mehr als ein Jahrtausend alt.

    Jede Stadt hat ihre eigene Geschichte. Manche Stadt ist recht jung. Andere Städte faszinieren durch ihre lange Geschichte, die bis in die Zeit der Römer zurückreicht.

    Was mich reizt in der Stadt zu fotografieren

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  • Bilder an der frischen Luft im Februar 2026

    Als ich neulich ein wenig für Ordnung auf meinem Rechner sorgte, stolperte ich über einige Bilder, die an verschiedenen Tagen draußen im Februar geschossen wurden.

    Wenn man draußen Bilder macht, muss man die Bedingungen oftmals so nehmen wie sie sind. Oft war ich am frühen Abend draußen sowieso unterwegs – und ich genieße es auch, nach einem Arbeitstag noch ein paar Schritte an Heimweg zu haben und dabei an ruhigen Orten vorbei zu kommen.

    Diese Bilder sind (meist abendliche) Momente, die an verschiedenen Tagen aufgezeichnet wurden. Sie sind nebenbei entstanden, sie haben sich eben so „ergeben“ – sozusagen „im Vorbeilaufen“. Sie waren nicht das Ergebnis von gezielten Bemühungen und Planungen.

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  • Zufriedenheit

    Wir leben – zumindest in unserer westlichen Kultur – in einer Umgebung, die nicht unbedingt darin förderlich ist, eine Haltung der Zufriedenheit zu entwickeln.

    Ulm, 2026

    Was meine ich mit Zufriedenheit?

    Es gibt für viele Worte nicht unbedingt eine allgemeingültige Definition, was ihren Bedeutungsumfang angeht. Deswegen gibt es zu manchen Worten und dem damit verbunden Konzept viele ausführliche Beschreibungen, denen teils auch verschiedenartige Auffassungen zugrunde liegen.

    Ich persönlich würde das Konzept von Zufriedenheit so definieren, dass es psychologisch gesehen um ein Einverstandensein mit einer bestehenden (Lebens-)Situation oder mit bestimmten erreichten Ergebnissen geht.

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  • Verfremdung durch künstliche Intelligenz in Bildern

    Ich habe zuletzt etwas mit Verfremdung von Bildern mit künstlicher Intelligenz herum gespielt. Es war fraglos nur eine Spielerei ohne ernsthafte Ziele. Genutzt habe ich die Gemini App von Google.

    Fahrradsport in München. Nachtrennen.

    Ich mag authentische Fotografie, von der man sagen kann: Hier findet eine Dokumentation statt. Ein bisschen Aufhübschen der Bilder stört mich dabei nicht unbedingt, solange im Wesentlichen der Moment „eingefangen“ wird, den der Fotograf zeigen möchte.

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  • Ein Hauch von Sommer im Winter

    Im Winter in Deutschland ist es ganz einfach so, dass die Vegetation – sagen wir einmal – nur noch schwach ausgeprägt ist. Die kahlen Bäume versprühen einen Hauch von Tod, das Licht ist meist trüb und die Temperatur oft klirrend kalt.

    Nachmittag im Winter.

    Wenn ich an den Dezember denke, dann denke ich oft an wenig Tageslicht, an Kerzen, an künstliche Beleuchtung. Aber ich denke nicht an Pflanzen, an Sonnenschein und strahlende Landschaften.

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  • In der Advents und Weihnachtszeit in der Stadt fotografieren?

    Im Winter stößt man beim Fotografieren auf verstärkte Herausforderungen.

    Das Wetter kann kalt und nass sein. Die Tage sind kurz. Bei einem Job, der Arbeit von früh am Morgen bis zum späten Nachmittag erfordert, bekommt man wenig Tageslicht zu sehen.

    Eine Skulptur im Ulmer Fischerviertel, 2025

    Die Gelegenheiten zum Fotografieren können in der Adventszeit rar gesät sein, z.B. wegen erhöhtem Terminaufkommen oder einfach, weil es so früh dunkel wird und man auch wegen den kalten Temperaturen wenig draußen ist und es drinnen meist auch eher dunkel ist.

    Der folgende Artikel stellt keine Schritt-für-Schritt-Anleitung dar, sondern stellt nur einige Gedanken und Überlegungen dar, die beim Fotografieren in der dunklen Jahreszeit relevant sein könnten.

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