Als ich neulich ein wenig für Ordnung auf meinem Rechner sorgte, stolperte ich über einige Bilder, die an verschiedenen Tagen draußen im Februar geschossen wurden.

Wenn man draußen Bilder macht, muss man die Bedingungen oftmals so nehmen wie sie sind. Oft war ich am frühen Abend draußen sowieso unterwegs – und ich genieße es auch, nach einem Arbeitstag noch ein paar Schritte an Heimweg zu haben und dabei an ruhigen Orten vorbei zu kommen.
Diese Bilder sind (meist abendliche) Momente, die an verschiedenen Tagen aufgezeichnet wurden. Sie sind nebenbei entstanden, sie haben sich eben so „ergeben“ – sozusagen „im Vorbeilaufen“. Sie waren nicht das Ergebnis von gezielten Bemühungen und Planungen.

Trotzdem steckt natürlich Übung dahinter. Auch in spontane Bilder fließen die Fähigkeiten und die Routine, die man sich durch regelmäßiges Nutzen einer Kamera angeeignet hat.
Würde jemand anders die Bilder machen, würden sie anders aussehen und anders wirken. Er würde sich an anderen Stellen positionieren, andere Motive wählen, andere Einstellungen wählen.

Insofern sind sie „Unikate“. Sie sind nicht mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz entstanden. Sie stellen tatsächlich Erinnerungen an einige kurze, ästhetisch schöne fliehende Momente im Februar 2026 dar.
Sie zeigen keinen wichtigen, geschichtsträchtigen Moment. Sie zeigen aber die Schönheit der geschaffenen Welt, wie wir als Menschen sie wahrnehmen dürfen. Ich denke, darin besteht ihr Wert.




