Um Farben richtig zur Geltung zu bringen ist Licht unabdingbar. Der Herbst steht in unseren Breitengraden nicht zu unrecht oft für nasses, kaltes Wetter. Da fehlt es an Sonne und Wärme und alle Farben wirken blass und schwach.
Es gibt sie aber, die Tage, an denen die Farben des Herbstes richtig zu leuchten anfangen.
Fotografieren heißt viele kleine kreative Entscheidungen treffen. Ob einem diese Entscheidungen bewusst sind oder nicht, macht auf jeden Fall einen Unterschied, weil ich dann bewusst steuern kann, wie das Bild am Ende aussieht. Je weniger ich mir über meine Möglichkeiten Einfluss zu nehmen im Klaren bin, umso weniger kann ich das Ergebnis steuern.
Wenn man sich entscheidet, eine Aufnahme zu machen, stellen sich viele Fragen.
Und dabei geht es im Wesentlichen darum zu entscheiden, was im Bild hergehoben werden soll und auch darum, was nicht gezeigt werden soll, weil es z.B. störend/ablenkend wirken würde. Deswegen kann man sagen: Fotografie ist immer selektiv. Bei jedem klar gestalteten Bild hebe ich etwas hervor und schließe anderes aus und „verstecke“ es.
Welche Fragen kann / darf ich mir stellen, die auf mein fertiges Bild wesentlichen Einfluss haben werden?
Wenn manch einer an die Stadt Ulm denkt, dann denkt er an eine Stadt, die besonders im Herbst und Winter von Nebel heimgesucht wird.
Ulm ist berühmt für sein Ulmer Münster, das wohl bald seinen Status des höchsten Kirchturms der Welt verlieren wird.
Blick vom Kuhberg 05/2021
Stadt im Wandel
Einige Bewohner von Ulm würden Ulm vermutlich auch die Stadt der 1000 Baustellen nennen. Man muss zugeben, das Stadtbild hat sich zuletzt wirklich verändert und auch modernisiert und ich würde schon sagen zum Guten, aber das hat viele und auch große Zeiträume umfassende Bauarbeiten erfordert.
Die Realität ist, dass es mit den großen Bauarbeiten noch eine ganze Weile lang weiter gehen wird, sehr zum Leidwesen all jener, die gezwungen sind, ihre Wege in oder durch die Stadt zu machen, zumal besonders die Erneuerung von Brücken ein Thema ist.
Künstliche Intelligenz ist derzeit in aller Munde. Computer-generierte Bilder gibt es ja schon seit längerem. Aber, dass anhand von Stichworten teils täuschend echte Bilder generiert werden, ist die aktuelle Neuerung.
Sommer 2024… Blume im Gegenlicht
Es können Landschaften, Portraits von Menschen und Tieren, Bilder von Städten, Bilder aus der Natur generiert werden… ja letztlich alles, womit und worauf die Künstliche Intelligenz trainiert wurde. Das sieht manchmal ziemlich gut aus und es ist spannend zu beobachten, wie sich das Ganze weiterentwickelt.
Künstliche Intelligenz bietet viele Möglichkeiten.
Ich starte meine Gedanken in diesem Artikel mit einem Bibelvers. Die ursprünglichen Adressaten dieser Worte, so kann man es aus dem Text schlussfolgern, waren sehr von sich überzeugt. Sie waren etwas Besseres. Sie hatten mehr Verstand. Sie hatten mehr Wissen, sie hatten mehr Weisheit. Als die anderen.
Kennst du das von dir? Dass du in manchen Momenten so überzeugt bist von dir, dass du deine eigene Überheblichkeit nicht mehr wahrnimmst?
„Ja, die anderen! Die machen so dumme Sachen. Ich kann das gar nicht verstehen. Ich würd mich nie so blöd verhalten wie…“
Für mich ist Fotografieren besonders. Vor ungefähr 20 Jahren habe ich angefangen meine ersten Gehversuche mit einer Kamera zu machen. Ich hatte mir damals so eine kleine Kompaktkamera mit einem kleinen 3fach-Zoom-Objektiv zugelegt.
Winterlicher Sonnenuntergang, Fotografiert mit der Traveler Slimline X6, meiner ersten Digital-Kamera, November 2008
Kreativiät in der Kindheit
Ich bin ein kreativ veranlagter Mensch. In meiner Kindheit und Jugend habe ich gern gezeichnet und gemalt, eigentlich nie richtig gut, tatsächlich habe ich eher karikatur-artige Zeichnungen angefertigt. Das exakte, maßstabsgetreue, realistische Zeichnen war nicht meine Stärke. Vielleicht hat mir dazu auch einfach die richtige Technik gefehlt.
Was macht ein Bild aus, das ins Auge springt, das die Aufmerksamkeit seines Betrachters wenigstens einige Sekunden lang gewinnt?
Das ist gewissermaßen gar nicht so einfach zu sagen und der kurze Beitrag hier soll keine Anleitung darstellen, sondern nur eine kurze Überlegung in eigene Worte gefasst.
1. Ein klares Motiv
Eine fesselnde Bildgestaltung hat zuerst einmal ein klares Motiv. Dabei muss das Motiv an sich gar nichts Außergewöhnliches sein.