Schlagwort: fotografie

  • Zufriedenheit

    Wir leben – zumindest in unserer westlichen Kultur – in einer Umgebung, die nicht unbedingt darin förderlich ist, eine Haltung der Zufriedenheit zu entwickeln.

    Ulm, 2026

    Was meine ich mit Zufriedenheit?

    Es gibt für viele Worte nicht unbedingt eine allgemeingültige Definition, was ihren Bedeutungsumfang angeht. Deswegen gibt es zu manchen Worten und dem damit verbunden Konzept viele ausführliche Beschreibungen, denen teils auch verschiedenartige Auffassungen zugrunde liegen.

    Ich persönlich würde das Konzept von Zufriedenheit so definieren, dass es psychologisch gesehen um ein Einverstandensein mit einer bestehenden (Lebens-)Situation oder mit bestimmten erreichten Ergebnissen geht.

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  • Kirchen fotografieren

    Kirchengebäude – ein Relikt aus der Vergangenheit?

    Große Kirchengebäude sind in Deutschland und anderen westlichen Staaten teilweise ein Relikt aus der Vergangenheit, ein Relikt aus einer Zeit, in der die Menschen einen anderen Zugang zu Religion und zu Gott hatten.

    Petrus-Statue vor der Dreifaltigkeitskirche Ulm, 2021

    Politikwissenschaftler, Philosoph und Katholik Charles Taylor beispielsweise schrieb zu diesem Themenkomplex das Mammutwerk „Ein säkulares Zeitalter“, wo er den Prozess der Säkularisierung beschreibt und aus seiner Sicht interpretiert.

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  • Impressionen aus London

    Bevor ich tatsächlich einmal die Gelegenheit hatte, London zu besuchen, war mir London ein wenig aus Filmen, tatsächlich mehr aus Videospielen bekannt, vornehmlich aus Motorsport-Spielen, wo die Stadt als Kulisse für Autorennen diente.

    Die Towerbridge, deren Besonderheit darin besteht, dass sie für den Schiffsverkehr hochgeklappt werden kann. 2012

    2012 hatte ich die Gelegenheit, nach London zu reisen. Das ist alles ein bisschen lange her. Ich habe tatsächlich zwei Tage  in London verbracht. Orientierung hatte ich damals nicht richtig, weil ich dankbarer Weise durch die Stadt geführt wurde.

    Einer meiner beiden Tage on London war ein Freitag. Gegen Mittag setzte Berufsverkehr ein, es war also sehr viel los auf den Straßen von London. Ich weiß hauptsächlich, wie ich dann im Nachgang geäußert habe, wie müde es mich machte, sich in den Menschenmassen zu bewegen, die an diesem Tag durch London zogen.

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  • Mit „schlechter“ Ausrüstung fotografieren: Die Canon R100 – Am falschen Ende gekürzt? (für Fotografie)

    Canon bietet inzwischen für sein spiegelloses RF-System eine Anzahl unterschiedlicher Kameras an. Grob muss man dabei zwei Linien unterscheiden. Und zwar gibt es erstens die Linie der Vollformat-Kameras (beginnend mit der Canon EOS R, der RP, der R1, der R3, R5,R6, R8…). Diese haben den „großen“ Sensor.

    In zweiter Linie gibt es APS-C-Kameras, die einen sichtbar kleineren Sensor verbaut haben, wie die R7 (die „professionell“ ausgestattete Variante), dann aber auch die R10, die R50 (V) und zuletzt die am schwächsten ausgestattete Kamera, die R100.

    Was fehlt denn der Canon R100?

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  • An „langweiligen“ Orten Bilder machen

    Ich bin mehr der Typ, der gern an besonderen Orten fotografiert, mit Sehenswürdigkeiten, besonderer Architektur, am besten noch bei besonderen Anlässen.

    Aber was, wenn der Ort, an dem man sich befindet, wenig spektakulär ist, wenn er einfach durchschnittlich, wenig besonders – kurz gesagt – einfach langweilig ist? (Nicht nur, weil man alles schon so oft gesehen hat?)

    Der Weg am Zaun ist an sich kein spannendes Motiv. Aber durch den hell ausgeleuchteten Weg wird man quasi am Zaun entlang geführt. Was sich wohl hinter der Kurve befindet? 2026

    Was, wenn es ein Ort ist, ohne besondere Sehenswürdigkeiten, ohne eine besondere natürliche Gegebenheit (wie ein Blick auf ein Gebirge oder aufs Meer)? Was, wenn es ein Ort ist, an dem wenig los ist, an dem einfach das alltägliche, „langweilige“ Leben stattfindet? Ich denke an eine kleine Stadt oder ein Dorf, scheinbar ohne Besonderheiten oder sonst etwas, was des Fotografierens Wert erscheint.

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  • Larger than Life – Teleobjektive

    Viele Arten von Objektiven

    Jede Art von Objektiv hat seine eigenen Besonderheiten in der Handhabung und im Einsatzzweck. Jedes Objektiv ist für sich genommen ein besonderes Werkzeug.

    Es gibt Ultra-Weitwinkel-Objektive (es passt sehr viel aufs Bild), Weitwinkelobjektive, Normal-Objektive (die ungefähr dem Blickwinkel unseres Auges entsprechen). Dann gibt es noch Tele-Objektive. Teleobjektive zeigen einen vergleichsweise weit entfernten Bildausschnitt groß. Damit kann man weit entfernte Motive nah heran holen.

    Um den Mond so groß zu fotografieren, benötigt man ein einigermaßen starkes Teleobjektiv. Das Ergebnis wird aber je nach Klarheit der Luft besser oder schlechter. Man ist da einfach gleichermaßen von guten Bedingungen wie von einer geeigneten Ausrüstung abhängig. 2025
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  • Mit „schlechter“ Ausrüstung fotografieren – Das Canon RF 50mm f/1,8 STM

    Der folgende Beitrag ist anhand eines Produktes entstanden, das ich selber erworben habe und stellt meine persönliche Sichtweise dar.

    Ich bin ein Amateur-Nutzer des Canon RF-Systems, habe aber auch schon zu Zeiten schon mit anderen Kameras gearbeitet, wie Sony, Olympus, Panasonic…

    Impression aus dem Herbst, hier bei verschwommenem Hintergrund, 2025

    Gerade bei Canon haben die Objektive mit „Profi-Qualität“ den Ruf, dass sie zwar sehr gut, aber vergleichsweise teuer sind.

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  • Wiederholungen und Muster und Rhythmus

    Eine Technik der Gestaltung von Bildern kann darin bestehen, Muster aufzugreifen, die der Fotograf wahrnimmt. Muster kommen klassisch ganz häufig vor in Architektur oder in Textilien, können aber auch in belebten Wesen auftreten, z.B. Menschen oder Tiere oder Pflanzen, die in der Art eines Musters angeordnet sind.

    Warum reizen uns Muster und Wiederholungen?

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  • In der Advents und Weihnachtszeit in der Stadt fotografieren?

    Im Winter stößt man beim Fotografieren auf verstärkte Herausforderungen.

    Das Wetter kann kalt und nass sein. Die Tage sind kurz. Bei einem Job, der Arbeit von früh am Morgen bis zum späten Nachmittag erfordert, bekommt man wenig Tageslicht zu sehen.

    Eine Skulptur im Ulmer Fischerviertel, 2025

    Die Gelegenheiten zum Fotografieren können in der Adventszeit rar gesät sein, z.B. wegen erhöhtem Terminaufkommen oder einfach, weil es so früh dunkel wird und man auch wegen den kalten Temperaturen wenig draußen ist und es drinnen meist auch eher dunkel ist.

    Der folgende Artikel stellt keine Schritt-für-Schritt-Anleitung dar, sondern stellt nur einige Gedanken und Überlegungen dar, die beim Fotografieren in der dunklen Jahreszeit relevant sein könnten.

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  • Misserfolge beim Fotografieren

    Wer kennt es? Man hat sich ein Ziel gesetzt, man hat eine grobe Vorstellung, wie das Ergebnis am Ende aussehen soll. Man bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen, das angestrebte Ergebnis zu erreichen. Wenn man im Nachhang nüchtern drüber schaut, ist das Ergebnis nicht das, was man sich erhofft hat.

    Ich kenne das aus allen Lebensbereichen. Ein Plan geht nicht auf, oftmals auch, weil man die Wirklichkeit unterschätzt hat. Oft funktionieren Sachen nicht, weil man einen oder mehrere Faktoren, die das Ergebnis negativ beeinflussen können, unterschätzt hat.

    Wozu Fehler gut sind

    Fehler decken gewissermaßen unsere Naivität auf. Wir verstecken Fehler, ja Fehler sind ja nichts Vorzeigenswertes. Wir selber sind unzufrieden mit dem Ergebnis und zeigen es entsprechend auch nicht nach außen.

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