Schlagwort: stadtfotografie

  • Der Sinn und die Vergeblichkeit meiner Fotografie

    Was qualifiziert mich, über eine gewissermaßen philosophische Überlegung zu schreiben, die sich mit meiner Vergänglichkeit und auch der Vergeblichkeit meiner menschlichen Bemühungen beschäftigt?

    Meine einzige Qualifikation besteht wohl darin, dass ich als Mensch mir Gedanken über die Sinnhaftigkeit meines Tuns mache und besonders auch über den Umgang mit meiner Zeit.

    Was ist Fotografie für mich?

    Fotografie ist für mich ein Hobby, eine Beschäftigung, der ich besonders dann nachgehe, wenn keine anderen Verpflichtungen akut zu erfüllen sind. Es ist ein Hobby, das Zeit bedarf, Geld kosten kann und gedankliche Anstrengung erfordert. Und ich frage mich schon, welchen Nutzen es am Ende bringt und ob es nicht ein vergebliches Unterfangen ist, Fotografien anzufertigen, die in dem Sinn oftmals „banale“ und „alltägliche“ Dinge zeigen.

    Die letzten Sonnenstrahlen des Tages, 2026

    Wäre Fotografie für mich eine Profession, also ein Weg Geld und den Lebensunterhalt zu verdienen, wäre es – wenigstens in meiner naiven Vorstellung – eine logische und folgerichtige Sache dabei Sinn zu empfinden und zu wissen: Das, was ich mache, lohnt sich, denn ich verdiene mir Brot und Unterkunft und versorge dabei ggfs. noch meine Familie und diene meinen Klienten mit meiner Arbeit, die zwar freilich dafür bezahlen, aber eben auch eine Leistung und einen Mehrwert dafür erhalten (ich denke in Wirklichkeit ist das Ganze komplexer…)

    Was macht für mich das Hobby Fotografie aus?

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  • Ich kann nicht zoomen – das Canon EF 100mm f/2,0 USM-Objektiv in München

    Ich liebe Stadt-Trips.

    Wenn ich meine Fotografie-Sachen für eine Reise zusammenpacke, dann greife ich oft instinktiv zu einem Zoom-Objektiv.

    Canon EF 100mm f/2,0 USM

    „Am besten deckt es einen möglichst großen Zoom-Bereich ab, damit ich alle möglichen Motive abdecken kann. Ich muss ja für jede Lage gewappnet sein. Ich bin ja schließlich nicht jeden Tag dort!“ Das habe ich mir gesagt.

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  • Bad Säckingen

    An der Grenze zur Schweiz im Schwarzwald gelegen, recht nahe zu Basel, ist Bad Säckingen. Es ist ein kleines Städtchen mit einigen Sehenswürdigkeiten. Herausragend dabei ist sicherlich die europaweit längste Holz-Brücke über einen Fluss – hier über den Rhein – in die Schweiz.

    Bad Säckingen, Holzbrücke in die Schweiz, abends, 2026

    Ich war insgesamt 3 mal dort. 2 Mal davon ohne Begleitung. Ein wesentliches Lernfeld war dabei für mich wie unterschiedlich die Wirkung eines Ortes in Abhängigkeit zur Tageszeit und zum Sonnenstand und zum Wetter ist. Bedenkenswert war dabei die Fragestellung, wie das meine persönliche Arbeitsweise und auch das Potential der Aufnahmen verändert.

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  • Kann man mit der Smartphone-Kamera Stadt-Fotografie betreiben?

    Aus meiner Sicht taugt ein Smartphone so für vieles so einigermaßen. Es ist ein Gerät, das viele Dinge ermöglicht, aber meist in abgespeckter Form.

    Pixel 10, Hauptkamera

    Ein großes Display ist für viele Anwendungen einfach nicht zu ersetzen und trotzdem ist es zweifellos so, dass man auch einen epischen Film wie einen Teil der „der Herr der Ringe-Trilogie“ auf einem Smartphone betrachten kann. Wenigstens erfüllt das Smartphone die technischen Voraussetzungen dafür. Die Wirkung ist aber ganz anders als auf einem großen Bildschirm oder gar auf der Leinwand.

    Wozu taugen Smartphones fotografisch?

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  • April-Wetter in Ulm – anders als erhofft

    Anfang April hatte ich einmal wieder die Gelegenheit, ein wenig nach Ulm zu kommen. Es war nicht sehr viel Zeit und das Wetter erwies sich als ziemlich wechselhaft.

    Die Sonne stand kurz nach meiner Ankunft schon Recht tief. Hier zu sehen Häuser am Michelsberg.

    Ich bin gern in Ulm unterwegs. Die Stadt ist mir vertraut und es finden sich doch einige schöne und weniger schöne Fotomotive.

    Gegen Abend kam ich an. Ich hätte mir gern stabiles Wetter gewünscht, doch es kam anders.

    Die Neutorbrücke (schwarz) und dahinter die Kienlesbergbrücke (weiß) und das verzweigte Schienennetz.
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  • Kurz-Trip nach München, ein Abend mit herrlichem Licht und ein trüber nächster Tag (inkl. Christkindl-Markt)

    Fotografieren in großen Städten ist oft „einfach“, besonders, wenn da alles vorhanden ist – besondere Architektur, die man in einem kleinen Dorf in der Dichte einfach nicht findet. Viele Menschen, die es gewohnt sind, dass Touristen dort viele Bilder machen. Als Reisender gehört man ins Stadtbild. Im Dorf wird man, wenn man dort fotografiert, eher seltsam beäugt.

    Und doch macht eines auch in einer Stadt wie München einen riesigen Unterschied. Nämlich das Licht.

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