Schlagwort: deutschland

  • Kann man mit der Smartphone-Kamera Stadt-Fotografie betreiben?

    Aus meiner Sicht taugt ein Smartphone so für vieles so einigermaßen. Es ist ein Gerät, das viele Dinge ermöglicht, aber meist in abgespeckter Form.

    Pixel 10, Hauptkamera

    Ein großes Display ist für viele Anwendungen einfach nicht zu ersetzen und trotzdem ist es zweifellos so, dass man auch einen epischen Film wie einen Teil der „der Herr der Ringe-Trilogie“ auf einem Smartphone betrachten kann. Wenigstens erfüllt das Smartphone die technischen Voraussetzungen dafür. Die Wirkung ist aber ganz anders als auf einem großen Bildschirm oder gar auf der Leinwand.

    Wozu taugen Smartphones fotografisch?

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  • Zurückkehren an bekannte Orte für neue Bilder

    Es ist schön, neue Orte zu sehen, z.B. neue Städte oder neue Teile einer Stadt kennen zu lernen und zu entdecken. Es kann aber – fotografisch gesehen – durchaus Sinn machen, immer wieder an bekannte Plätze zurück zu kehren.

    Ulm, SWU Gebäude 2026

    Aber warum kann es Sinn machen, an Orte zurückkehren, die man bereits gut kennt?

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  • Braucht es High End-Kameras für gefällige Bilder? – Olympus Stylus 1

    Die Olympus Stylus 1

    Streng genommen geht es nicht um die Kamera hier, die ich hier kurz bespreche, namentlich die Olympus Stylus 1 – eine Kamera, die vor mehr als 12 Jahren erschienen ist, einen winzigen Bildsensor aufweist und zwar für eine kleine Reisekamera sicherlich ziemlich gut ausgestattet und gut bedienbar ist, aber sonst nicht mit den typischen Superlativen auf dem Datenblatt dienen kann, wie z.B. einer hohen Megapixel-Zahl, einem fortschrittlichen Autofokus oder großen Bildsensor.

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  • April-Wetter in Ulm – anders als erhofft

    Anfang April hatte ich einmal wieder die Gelegenheit, ein wenig nach Ulm zu kommen. Es war nicht sehr viel Zeit und das Wetter erwies sich als ziemlich wechselhaft.

    Die Sonne stand kurz nach meiner Ankunft schon Recht tief. Hier zu sehen Häuser am Michelsberg.

    Ich bin gern in Ulm unterwegs. Die Stadt ist mir vertraut und es finden sich doch einige schöne und weniger schöne Fotomotive.

    Gegen Abend kam ich an. Ich hätte mir gern stabiles Wetter gewünscht, doch es kam anders.

    Die Neutorbrücke (schwarz) und dahinter die Kienlesbergbrücke (weiß) und das verzweigte Schienennetz.
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  • Kirchen fotografieren

    Kirchengebäude – ein Relikt aus der Vergangenheit?

    Große Kirchengebäude sind in Deutschland und anderen westlichen Staaten teilweise ein Relikt aus der Vergangenheit, ein Relikt aus einer Zeit, in der die Menschen einen anderen Zugang zu Religion und zu Gott hatten.

    Petrus-Statue vor der Dreifaltigkeitskirche Ulm, 2021

    Politikwissenschaftler, Philosoph und Katholik Charles Taylor beispielsweise schrieb zu diesem Themenkomplex das Mammutwerk „Ein säkulares Zeitalter“, wo er den Prozess der Säkularisierung beschreibt und aus seiner Sicht interpretiert.

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  • Mit „schlechter“ Ausrüstung fotografieren: Die Canon R100 – Am falschen Ende gekürzt? (für Fotografie)

    Canon bietet inzwischen für sein spiegelloses RF-System eine Anzahl unterschiedlicher Kameras an. Grob muss man dabei zwei Linien unterscheiden. Und zwar gibt es erstens die Linie der Vollformat-Kameras (beginnend mit der Canon EOS R, der RP, der R1, der R3, R5,R6, R8…). Diese haben den „großen“ Sensor.

    In zweiter Linie gibt es APS-C-Kameras, die einen sichtbar kleineren Sensor verbaut haben, wie die R7 (die „professionell“ ausgestattete Variante), dann aber auch die R10, die R50 (V) und zuletzt die am schwächsten ausgestattete Kamera, die R100.

    Was fehlt denn der Canon R100?

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  • Wiederholungen und Muster und Rhythmus

    Eine Technik der Gestaltung von Bildern kann darin bestehen, Muster aufzugreifen, die der Fotograf wahrnimmt. Muster kommen klassisch ganz häufig vor in Architektur oder in Textilien, können aber auch in belebten Wesen auftreten, z.B. Menschen oder Tiere oder Pflanzen, die in der Art eines Musters angeordnet sind.

    Warum reizen uns Muster und Wiederholungen?

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  • Kurz-Trip nach München, ein Abend mit herrlichem Licht und ein trüber nächster Tag (inkl. Christkindl-Markt)

    Fotografieren in großen Städten ist oft „einfach“, besonders, wenn da alles vorhanden ist – besondere Architektur, die man in einem kleinen Dorf in der Dichte einfach nicht findet. Viele Menschen, die es gewohnt sind, dass Touristen dort viele Bilder machen. Als Reisender gehört man ins Stadtbild. Im Dorf wird man, wenn man dort fotografiert, eher seltsam beäugt.

    Und doch macht eines auch in einer Stadt wie München einen riesigen Unterschied. Nämlich das Licht.

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  • In der Advents und Weihnachtszeit in der Stadt fotografieren?

    Im Winter stößt man beim Fotografieren auf verstärkte Herausforderungen.

    Das Wetter kann kalt und nass sein. Die Tage sind kurz. Bei einem Job, der Arbeit von früh am Morgen bis zum späten Nachmittag erfordert, bekommt man wenig Tageslicht zu sehen.

    Eine Skulptur im Ulmer Fischerviertel, 2025

    Die Gelegenheiten zum Fotografieren können in der Adventszeit rar gesät sein, z.B. wegen erhöhtem Terminaufkommen oder einfach, weil es so früh dunkel wird und man auch wegen den kalten Temperaturen wenig draußen ist und es drinnen meist auch eher dunkel ist.

    Der folgende Artikel stellt keine Schritt-für-Schritt-Anleitung dar, sondern stellt nur einige Gedanken und Überlegungen dar, die beim Fotografieren in der dunklen Jahreszeit relevant sein könnten.

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  • Blautopf

    Der Blautopf in Blaubeuren ist zuweilen ein bekannter Touristen-Magnet. Was den Blautopf so faszinierend macht, ist die namensgebende Färbung an der Karstquelle der Blau, einem Fluss, der über Blaubeuren, durch das Blautal, durch Teile von Blaustein und schließlich durch den Ulmer Stadtteil Söflingen fließt, um am Ende in der Donau zu münden.

    Das Wasser am Blautopf schimmert je nach Witterung unterschiedlich. Aber oft ist dieser bläulich-türkise Farbton zu sehen, 2022 Blaubeueren

    Derzeit befindet sich der Blautopf bzw. das Gelände um die Quelle herum im Umbau und es ist laut derzeitigen Berichten damit zu rechnen, dass die Baustelle bis 2030 verbleibt (ursprünglich wurde mit einer Bauzeit von 4 Jahren ab 2024 gerechnet)

    Man könnte kritisieren, dass der Blautopf in „denglischer“ Ausdrucksweise „overhyped“ ist, weil die Quelle an sich ein recht kleines Areal unfasst und die Umgebung wenig beeindruckende Sehenswürdigkeiten bietet.

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