Fliehende Momente

Photographie, Philosophie und Theologie

  • Bilder an der frischen Luft im Februar 2026

    Als ich neulich ein wenig für Ordnung auf meinem Rechner sorgte, stolperte ich über einige Bilder, die an verschiedenen Tagen draußen im Februar geschossen wurden.

    Wenn man draußen Bilder macht, muss man die Bedingungen oftmals so nehmen wie sie sind. Oft war ich am frühen Abend draußen sowieso unterwegs – und ich genieße es auch, nach einem Arbeitstag noch ein paar Schritte an Heimweg zu haben und dabei an ruhigen Orten vorbei zu kommen.

    Diese Bilder sind (meist abendliche) Momente, die an verschiedenen Tagen aufgezeichnet wurden. Sie sind nebenbei entstanden, sie haben sich eben so „ergeben“ – sozusagen „im Vorbeilaufen“. Sie waren nicht das Ergebnis von gezielten Bemühungen und Planungen.

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  • Was taugt Smartphone-Fotografie mit dem Google Pixel 10?

    Meine Bedenken

    Ich muss zugeben. Ich habe bislang eher ungern mit meinem Smartphone fotografiert. Das liegt unter anderem daran, dass eine Kamera nur einzig dafür konzipiert und gebaut ist, Bilder zu machen, während Smartphones Geräte sind, die universell für alle möglichen Zwecke eingesetzt werden können, auch um Fotos zu machen, aber ihr Design ist durch das große Touch-Display darauf ausgelegt, unterschiedlichste Anwendungen auszuführen.

    Fürs Schreiben ist ganz sicher eine physische Tastatur überlegen, für Videospiele ein Gamepad, für musikalische Anwendungen taugt ganz sicher ein echtes Instrument mehr und für Fotos, da ist eine dedizierte Kamera das eigentlich sinnvolle Werkzeug, mit einem gut geformten Griff, einem optischen oder digitalen Sucher, mit vielen Knöpfen und Dreh-Rädern für schnelle Einstellungen.

    Google Pixel 10
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  • Ein Abend in München

    Gelegentlich finde ich die Möglichkeit zu einem Kurz-Trip in eine Stadt. Im März 2026 konnte ich nach München.

    Ein Wahrzeichen von München, die Frauenkirche. Ich mag hier den Verkehr und das Geschehen und auf der Straße ins Bild zu involvieren. Ich denke, das ist lebendiger.

    Ich habe den Abend draußen auf den Straßen verbracht, Straßenmusikern zugehört, die Gebäude und die Menschen betrachet und dabei einige Bilder gemacht.

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  • „Schlechtes“ Wetter in Bildern einfangen

    2021

    Besonders für diejenigen, die gerne draußen unterwegs sind und draußen fotografieren (auf mich trifft beides zu) kann schlechtes Wetter eine rechte Plage sein.

    Wenn man nicht mit dem richtigen, spritzwasser-geschützten Equipment ausgestattet ist, wagt man sich nicht so gerne in extremere Wetterbedingungen wie z.B. stärkeren Regenfall, allein schon, wenn man Brillenträger ist, hat man dort einfach nur begrenzt Freude, wenn das Wetter wilder wird.

    Stadtmauer Ulm, 2021

    Und doch kann schlechtes Wetter auch eine Möglichkeit für stimmungsvolle Bilder sein.

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  • Fotografieren im Wald

    Jeder Ort, an dem man fotografiert, hat seine eigenen Gegebenheiten. Abhängig vom Wetter, vom Tageszeitpunkt und besonders von der Jahreszeit hat man mit unterschiedlichen Bedingungen zu tun. Das trifft ohne Frage auch aufs Fotografieren im Wald zu.

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  • Zufriedenheit

    Wir leben – zumindest in unserer westlichen Kultur – in einer Umgebung, die nicht unbedingt darin förderlich ist, eine Haltung der Zufriedenheit zu entwickeln.

    Ulm, 2026

    Was meine ich mit Zufriedenheit?

    Es gibt für viele Worte nicht unbedingt eine allgemeingültige Definition, was ihren Bedeutungsumfang angeht. Deswegen gibt es zu manchen Worten und dem damit verbunden Konzept viele ausführliche Beschreibungen, denen teils auch verschiedenartige Auffassungen zugrunde liegen.

    Ich persönlich würde das Konzept von Zufriedenheit so definieren, dass es psychologisch gesehen um ein Einverstandensein mit einer bestehenden (Lebens-)Situation oder mit bestimmten erreichten Ergebnissen geht.

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  • Kirchen fotografieren

    Kirchengebäude – ein Relikt aus der Vergangenheit?

    Große Kirchengebäude sind in Deutschland und anderen westlichen Staaten teilweise ein Relikt aus der Vergangenheit, ein Relikt aus einer Zeit, in der die Menschen einen anderen Zugang zu Religion und zu Gott hatten.

    Petrus-Statue vor der Dreifaltigkeitskirche Ulm, 2021

    Politikwissenschaftler, Philosoph und Katholik Charles Taylor beispielsweise schrieb zu diesem Themenkomplex das Mammutwerk „Ein säkulares Zeitalter“, wo er den Prozess der Säkularisierung beschreibt und aus seiner Sicht interpretiert.

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  • Impressionen aus London

    Bevor ich tatsächlich einmal die Gelegenheit hatte, London zu besuchen, war mir London ein wenig aus Filmen, tatsächlich mehr aus Videospielen bekannt, vornehmlich aus Motorsport-Spielen, wo die Stadt als Kulisse für Autorennen diente.

    Die Towerbridge, deren Besonderheit darin besteht, dass sie für den Schiffsverkehr hochgeklappt werden kann. 2012

    2012 hatte ich die Gelegenheit, nach London zu reisen. Das ist alles ein bisschen lange her. Ich habe tatsächlich zwei Tage  in London verbracht. Orientierung hatte ich damals nicht richtig, weil ich dankbarer Weise durch die Stadt geführt wurde.

    Einer meiner beiden Tage on London war ein Freitag. Gegen Mittag setzte Berufsverkehr ein, es war also sehr viel los auf den Straßen von London. Ich weiß hauptsächlich, wie ich dann im Nachgang geäußert habe, wie müde es mich machte, sich in den Menschenmassen zu bewegen, die an diesem Tag durch London zogen.

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  • Mit „schlechter“ Ausrüstung fotografieren: Die Canon R100 – Am falschen Ende gekürzt? (für Fotografie)

    Canon bietet inzwischen für sein spiegelloses RF-System eine Anzahl unterschiedlicher Kameras an. Grob muss man dabei zwei Linien unterscheiden. Und zwar gibt es erstens die Linie der Vollformat-Kameras (beginnend mit der Canon EOS R, der RP, der R1, der R3, R5,R6, R8…). Diese haben den „großen“ Sensor.

    In zweiter Linie gibt es APS-C-Kameras, die einen sichtbar kleineren Sensor verbaut haben, wie die R7 (die „professionell“ ausgestattete Variante), dann aber auch die R10, die R50 (V) und zuletzt die am schwächsten ausgestattete Kamera, die R100.

    Was fehlt denn der Canon R100?

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  • An „langweiligen“ Orten Bilder machen

    Ich bin mehr der Typ, der gern an besonderen Orten fotografiert, mit Sehenswürdigkeiten, besonderer Architektur, am besten noch bei besonderen Anlässen.

    Aber was, wenn der Ort, an dem man sich befindet, wenig spektakulär ist, wenn er einfach durchschnittlich, wenig besonders – kurz gesagt – einfach langweilig ist? (Nicht nur, weil man alles schon so oft gesehen hat?)

    Der Weg am Zaun ist an sich kein spannendes Motiv. Aber durch den hell ausgeleuchteten Weg wird man quasi am Zaun entlang geführt. Was sich wohl hinter der Kurve befindet? 2026

    Was, wenn es ein Ort ist, ohne besondere Sehenswürdigkeiten, ohne eine besondere natürliche Gegebenheit (wie ein Blick auf ein Gebirge oder aufs Meer)? Was, wenn es ein Ort ist, an dem wenig los ist, an dem einfach das alltägliche, „langweilige“ Leben stattfindet? Ich denke an eine kleine Stadt oder ein Dorf, scheinbar ohne Besonderheiten oder sonst etwas, was des Fotografierens Wert erscheint.

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