Fliehende Momente

Photographie, Philosophie und Theologie

  • Ich kann nicht zoomen – das Canon EF 100mm f/2,0 USM-Objektiv in München

    Ich liebe Stadt-Trips.

    Wenn ich meine Fotografie-Sachen für eine Reise zusammenpacke, dann greife ich oft instinktiv zu einem Zoom-Objektiv.

    Canon EF 100mm f/2,0 USM

    „Am besten deckt es einen möglichst großen Zoom-Bereich ab, damit ich alle möglichen Motive abdecken kann. Ich muss ja für jede Lage gewappnet sein. Ich bin ja schließlich nicht jeden Tag dort!“ Das habe ich mir gesagt.

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  • Fisheye

    Was ist ein Fisheye-Objektiv?

    „Fisheye“-Objektive (zu deutsch: „Fischaugen“-Objektive) sind Objektive, die einen großen Bildwinkel abdecken. Es kommt also sehr, sehr viel aufs Bild, deutlich mehr als das menschliche Auge wahrnehmen kann.

    Das Walimex Fisheye 8mm f/3,5 Objektiv wurde für digitale Spiegelreflexkameras produziert.

    Fisheye-Objektive verzerren dabei das Bild sehr stark. Man kann den Fisheye-Effekt stark vereinfacht so beschreiben: Gerade Linien werden zunehmend gebogen dargestellt je mehr sie sich in Richtung der Bild-Ecken befinden. Das stört bei Landschaftsaufnahmen mit organischen Formen nicht so sehr, wenn man es geschickt anstellt, bei Architekturbildern mit vielen vertikalen und horizontalen Linien hingegen womöglich schon.

    Die starken Verzerrungen zu den Bildrändern hin werden hier sehr deutlich. Die rote XXL-Bank ist tatsächlich in Wirklichkeit gerade. In der Bildmitte können Linien ziemlich gerade bleiben. Blick aufs Donau-Ufer in Ulm, 2017
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  • Bad Säckingen

    An der Grenze zur Schweiz im Schwarzwald gelegen, recht nahe zu Basel, ist Bad Säckingen. Es ist ein kleines Städtchen mit einigen Sehenswürdigkeiten. Herausragend dabei ist sicherlich die europaweit längste Holz-Brücke über einen Fluss – hier über den Rhein – in die Schweiz.

    Bad Säckingen, Holzbrücke in die Schweiz, abends, 2026

    Ich war insgesamt 3 mal dort. 2 Mal davon ohne Begleitung. Ein wesentliches Lernfeld war dabei für mich wie unterschiedlich die Wirkung eines Ortes in Abhängigkeit zur Tageszeit und zum Sonnenstand und zum Wetter ist. Bedenkenswert war dabei die Fragestellung, wie das meine persönliche Arbeitsweise und auch das Potential der Aufnahmen verändert.

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  • Das Xiaomi 15T Pro für Fotografie – Wozu taugt das Leica Label auf dem Kamera-Element?

    Chinesische Smartphones von der Firma Xiaomi werden wenigstens in bestimmten Kreisen inzwischen recht aggressiv beworben und auch von prominenten Smartphonetestern z.B. mit Google Pixel-Geräten mit den Samsung-Topmodellen oder den iPhones in aufwendigen Tests verglichen.

    Das Xiaomi 15T Pro

    Mein Bericht hier stellt keinen detaillierten Vergleichstest und auch keinen „Test“ des Geräts als solches dar, sondern ich stelle mir aus der Sicht eines Fotografie-Begeisterten die Frage: Wie gut taugt das Xiaomi 15T Pro zum Fotografieren?

    Inzwischen sind verfrüht im Juni 2026 bereits das Xiaomi 17T und 17T Pro erschienen, welche, was ihre Fotografiefähigkeiten angeht, durchaus ähnliche Funktionen aufweisen sollten wie das 15T Pro und natürlich bietet Xiaomi noch hochwertigere Modelle an.

    Meine Vorgehensweise

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  • Unterschätzt: „Prince of Egypt“

    Vor fast 30 Jahren kam der Film „Der Prinz von Ägypten“ in die Kinos.  Die Erinnerungen an den damaligen Kino-Aufenthalt sind bei mir verschwommen.

    Aber der Film blieb hängen.

    Der Prinz von Ägypten. Alle Bildrechte liegen bei Dreamworks, die Bilder dienen als Illustration im Sinne des Zitatrechts

    Das liegt sicherlich an der Thematik des Filmes, der auf der (bekannten?) Geschichte des Auszugs der versklavten Israeliten aus Ägypten basiert, wie im Buch des Exodus beschrieben ist.

    Zeichentrick für Erwachsene

    Der Prinz von Ägypten“ ist ein Animationsfilm, der 1998 veröffentlicht wurde. Es handelt sich um eine Mischungs aus Zeichentrick und Computer-Animationen, wobei die Animationstechniken handgezeichneten und computeranimierten Bilder auch miteinander kombiniert werden.

    Es gibt vor allem in den westlichen Ländern ein häufiges Missverständnis, dass Animationsfilme gleich Kinderfilme sind und sicherlich wendet sich der Film gewissermaßen auch an Kinder.

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  • Gestaltung mit Licht und Schatten

    Mir scheint es manchmal so, als ob es einen Mythos gibt, eine Art Legende unter Fotografierenden, dass ein Bild nur dann „korrekt“ belichtet ist, wenn alle Teile des Bildes gleichermaßen gut zu erkennen sind. Die hellen Bildbereiche sollten nicht „ausgebrannt“ sein und die dunklen Bildbereiche sollten nicht „ins Schwarze absaufen“.

    Beispiel bei abendlichem Gegenlicht anhand der Telekamera des Pixel 10, 2026

    Was meint das Wort „Dynamikumfang“?

    Eines der magischen Worte in der Fachsprache der Fotografierenden ist „Dynamikumfang“. Der Dynamikumfang meint, wie groß der Bereich ist, den eine Kamera erfassen kann, was helle Bereiche und dunkle Bereiche in einem Bild angeht. Je größer dieser Berrich ist, umso größere Helligkeitsunterschiede können in einem Bild dargestellt werden. Das kann z.B. relevant sein, wenn man aus einer eher dunklen Zimmer durch ein Fenster hinaus ins viel hellere Freie fotografiert und man in einem Bild beides zeigen möchte. Das „dunkle“ Zimmer und den „hellen“ Außenbereich. Lange konnte kaum eine Kamera die hellen und die dunklen Bereiche in einem Bild angemessen „einfangen“. Durch Weiterentwicklung der Bildsensor-Technologie gab es Fortschritte.

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  • Fotos müssen nicht spektakulär sein

    Je nach Foto-Genre gibt es Aufnahmen, die als Standard gesetzt sind und nahelegen, wie eine Aufnahme gemacht werden sollte und aufgebaut sein sollte.

    2026

    Verschiedene „Klischees“

    „Straßenfotografie“ sollte in schwarz-weiß gehalten sein, hohe Kontraste zeigen und am besten im herrlichsten Licht Silhouetten von Fußgängern an spektakulär ausgeleuchteten Orten zeigen.

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  • Was sich im Lauf der Zeit bei meinem Fotografieren verändert hat

    Ich bin, seit ich zu fotografieren angefangen habe, oft draußen unterwegs gewesen. Ich staune über die Natur, über das unterschiedliche Aussehen des Lichtes bei verschiedenen Wetterlagen und Tageszeiten. Mich interessieren Bauten, Fahrzeuge, Berge, Bäume, Landschaften, Städte, Tiere, Menschen, eben alles, was man so sieht, wenn man die eigenen Bleibe verlässt und sich zu anderen Orten aufmacht.

    Ulmer Münster von dem Gebäude der Stadtwerke aus (rechts im Bild), 2026

    Ich fotografiere gewissermaßen alles Mögliche – jedoch nur sehr selten fotografiere ich Dinge unter künstlichen Bedingungen, wo ich das Licht, die Umgebung, die Positionierung des Motivs gezielt selbst gestalte. Das hat sich auch nicht verändert. Ich mag es, das in Bildern einzufangen, „was ist“ und „so wie es ist“.

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  • Kann man mit der Smartphone-Kamera Stadt-Fotografie betreiben?

    Aus meiner Sicht taugt ein Smartphone so für vieles so einigermaßen. Es ist ein Gerät, das viele Dinge ermöglicht, aber meist in abgespeckter Form.

    Pixel 10, Hauptkamera

    Ein großes Display ist für viele Anwendungen einfach nicht zu ersetzen und trotzdem ist es zweifellos so, dass man auch einen epischen Film wie einen Teil der „der Herr der Ringe-Trilogie“ auf einem Smartphone betrachten kann. Wenigstens erfüllt das Smartphone die technischen Voraussetzungen dafür. Die Wirkung ist aber ganz anders als auf einem großen Bildschirm oder gar auf der Leinwand.

    Wozu taugen Smartphones fotografisch?

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  • Zurückkehren an bekannte Orte für neue Bilder

    Es ist schön, neue Orte zu sehen, z.B. neue Städte oder neue Teile einer Stadt kennen zu lernen und zu entdecken. Es kann aber – fotografisch gesehen – durchaus Sinn machen, immer wieder an bekannte Plätze zurück zu kehren.

    Ulm, SWU Gebäude 2026

    Aber warum kann es Sinn machen, an Orte zurückkehren, die man bereits gut kennt?

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